Sehr geehrte Leserinnen und Leser!
Die EEG-Umlage ist durch Sonderkosten gestiegen, die nichts mit
dem Ausbau der Erneuerbaren Energie zu tun haben. Dies belegen Wissenschaftler
des IZES in ihrer heute vorgestellten Studie zur Entwicklung der
EEG-Umlage. Die Forscher des Energieforschungsinstituts schlagen
vor, diese Sonderfaktoren deutlich zurück zu fahren und dadurch
die EEG-Umlage abzusenken.
Die Studie zeigt: Die EEG Umlage wurde durch Schwarz-Gelb durch
nicht sachgerechte Tatbestände aufgebläht.
Dazu zählen: Einführung der Liquiditätsreserve, und
der Marktprämie sowie die Ausweitung der Industrieprivilegien.
Es bestehen erhebliche Kostensenkungspotenziale von mehreren Milliarden
Euro. In einem ersten Schritt sollte die Managementprämie bei
der Marktprämie per Rechtsverordnung deutlich gekürzt
werden. Die Liquiditätsreserve ist überflüssig und
muss wieder abgeschafft werden. Die Industrieprivilegien können
laut IZES bei geschicktem Vorgehen deutlich reduziert werden. Eine
Privilegierung des Braunkohletagebau von der EEG Umlage ist ebenso
unverantwortlich wie ungerecht.
Die künstliche Erhöhung der EEG-Umlage durch Sonderkosten
wird von den Gegnern der Erneuerbaren Energien dazu missbraucht,
die Deckelung deren Ausbaus zu fordern oder gar das erfolgreiche
Erneuerbare-Energien-Gesetz abzuschaffen.
Minister Rösler sollte die eigenen Fehler korrigieren, anstatt
den Erneuerbaren Energien den Hahn zuzudrehen. Das Quotenmodell
und Solardeckel sind rein planwirtschaftliche Modelle und des Vorsitzenden
einer liberalen Partei unwürdig.
Die Energiewende kann nur mit dem Ausbau der Erneuerbare Energien
gelingen. Wer deren Ausbau ausbremst, verhindert die Energiewende
sowie den Klimaschutz und stellt hundertausende Arbeitsplätze
in Frage.
Link zur Studie des IZES:
http://www.hans-josef-fell.de/content/index.php?option=com_docman&task=doc_download&gid=647&Itemid=77
Link zur Präsentation des IZES anlässlich des Pressegesprächs:
http://www.hans-josef-fell.de/content/index.php?option=com_docman&task=doc_download&gid=648&Itemid=77
Link zur Präsentation von Hans-Josef Fell:
http://www.hans-josef-fell.de/content/index.php?option=com_docman&task=doc_download&gid=649&Itemid=77
Berlin, den 18.Januar 2012
Ihr Hans-Josef Fell MdB, Sprecher für Energie der Bundestagsfraktion
Bündnis 90/ Die Grünen
Platz der Republik 1 , 11011 Berlin
Telefon: 030 - 227 72 158 , Fax: 030 - 227 76 369
http://www.hans-josef-fell.de, Bei mir werden Erneuerbare Energien
groß geschrieben!
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